Spuren hinterlassen

“Schweigen ist ein Argument, das man nicht widerlegen kann.” sagte meine Mutter.

Sicher, manchmal ist – beredtes – Schweigen eine Waffe.
Wer nichts sagt, exponiert sich nicht und macht sich dadurch weniger angreifbar.
Aber damit verpasst er auch die wunderbare Möglichkeit, die ihm das Leben bietet, mit Worten den Anstoß zu geben, durch den Dinge in Bewegung geraten und sich, wo möglich, zum Besseren verändern.
Ich aber möchte Spuren hinterlassen.

“Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.” sagte Moliere, französischer Dramatiker und Schauspieler (1622 – 1673).

Deshalb muss man manchmal den Mund aufmachen.
Gerade dann, wenn so viele schweigend wegsehen.

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